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Die Burg Storkow

Archäologische Funde der letzten Jahre bestätigen den Baubeginn Mitte bis Ende des 12. Jh. zum Schutz einer wichtigen Verbindungsstraße von Barnim zum Spreewald. Die Burg ist eine ursprünglich von einem Wassergraben umgebene, mittelalterliche Anlage auf einem Feldsteinsockel. Der maßgebliche Ausbau erfolgte in der ersten Hälfte des 16. Jh. durch die Bischöfe von Lebus im Renaissancestil. Das Neue Schloss (Palas) war ursprünglich ein dreistöckiges Gebäude mit Satteldach. An das Alte Schloss (so genanntes Brauhaus) schließt sich unmittelbar die Burgmauer aus dem 14. Jh. an, am anderen Ende stand der alte dreigeschossige Turm, in dem sich auch ein Gefängnis befand. Die Bausubstanz wurde im Laufe der Zeit durch das Nachgeben des Baugrundes und durch Brände geschädigt.
Heute sind neben dem sanierten Fachwerkbau (2001) das Brauhaus aus Backstein mit dem Burgcafé und dem Natureum mit der Dauerausstellung "Mensch und Natur - eine Zeitreise" und der Palas mit einem großen Veranstaltungssaal und der Sonderausstellung "40 Jahre PUHDYS" im Kultureum sowie die Burgmauer mit ihren Stützpfeilern erhalten. Mehr dazu...

  

 

Strandbad, zugbrücke

Der Zugang zum See mit Strandbad und Wassersportvereinen

Am nördlichen Ufer des Storkower Sees bieten das Strandbad, der Ruderverein und der Segelclub Einwohnern und Gästen viele Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung. Der Storkower See ist mit ca. 6 km Länge und ca. 1,2 km Breite ein gutes Segel-, Ruder- sowie Kanurevier. In unmittelbarer Nähe des Strandbades befindet sich die Anlegestelle der Fahrgastschifffahrt.

 

 

 

Die Binnendüne

An den Waltersbergen beginnt der Aufstieg zu einer der größten Binnendünen Brandenburgs. Vor 8.000 bis 10.000 Jahren entstanden und mit seltenen Steppenpflanzen bewachsen, kann sie sich mit ihren 36 m Höhe sogar mit dem Storkower Kirchturm messen. Von oben gewährt sie einen fantastischen Rundblick über ausgedehnte Wälder, Fluren und nicht zuletzt den Storkower See.

 

 

 

 

 

Der Marktplatz und die Altstadt

Die Altstadt und der Markt mit seinen angrenzenden Gassen bilden das historische Zentrum der Stadt. Die Friedenseiche und die hundertjährigen Linden um den Marktplatz herum haben eine wechselvolle Geschichte erlebt. Eine alte Dampfmaschine, die am Mühlenfließ zu entdecken ist, versorgte die Stadt ab 1897 mit Elektrizität. Weiter führt der Weg zu der  Kirche aus dem 14. Jahrhundert mit ihrem 36 m hohen Turm. Anlässlich des 400. Geburtstages Martin Luthers im Jahre 1883 wurde auf dem Kirchplatz eine Eiche gepflanzt. Folgt man dem Weg weiter, erreicht man die über 150-jährige Altstadtschule. Der Kanal trennt die Altstadt von der Heinrich-Heine-Straße, einer ehemaligen Webersiedlung. In Anlehnung an das historische Vorbild konnte die Klappbrücke wieder hergestellt werden.

 

 

Hotel Schloss Hubertushöhe 

Von der Burg aus, durch den Ortsteil Karlslust und zum Teil direkt am Storkower See entlang, bietet sich ein kleiner Spaziergang nach Hubertushöhe an. Auf halber Länge des Storkower Sees steht - einem Märchenschloss gleich - das Jagdschloss Hubertushöhe. Dies ließ sich der Kommerzienrat von Büxenstein um 1900 erbauen. Heute befindet sich hier ein Traum von einem exklusiven Hotel und Restaurant mit Tagungs- und Banketträumen.

 

 

 

 

Die Seeburg

Seit Anfang des Jahrhunderts thront die "Seeburg" weit sichtbar über dem Küchensee. Erbaut wurde das Haus 1907 von Rittmeister a.D. William Schmidt im Stil einer Burg. Der Name "Seeburg" war damals noch zutreffender als heute, denn das Wasser des Küchensees reichte bis unmittelbar an die Gebäudemauern heran. 1919 ging es in den Besitz des Sekretärs und Chiffreurs Max Dzelski über. Im Jahr 1928 erwarb der Kapellmeister der Hotels "Adlon" und "Esplanade" Marek Weber das Anwesen und baute die "Burg" zu einer sehenswerten Villa um. Heute ist die Seeburg im privaten Besitz.

 

 

Die Heinz-Sielmann-Naturlandschaft Groß Schauener Seenkette

Zur Groß Schauener Seenkette gehören der Schaplowsee, der Groß Schauener See und der große Wochowsee, sowie der Selchower See, der Schweriner See und der Bugker See. Sie ist einer der bedeutendsten Flachwasserseenketten Europas mit breiten Ufer- und Gelegezonen. Hier bietet sich noch Lebensraum für bestandsbedrohte Pflanzen- und Tierarten. Die gesamte Fläche ist seit April 2000 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Diesen Bereich konnte die Heinz-Sielmann-Stiftung im Januar 2002 erwerben.

 

 

Die Ausstellung - Didis Weltrekorde zwischen Neu Boston und Philadelphia

Didis einzigartige Ausstellung zeigt seinen Besuchern über 120 Rad- Kuriositäten. Mit dabei sind Fahrräder mit Guinness-Rekorden, Fahrräder, auf denen bereits Prominente aus Sport, Show und Politik radelten, das größtes Dreirad der Welt, das größte Rikscha der Welt und das verrückteste Fahrrad der Welt. Um das verrückteste Fahrrad zu bedienen, muss man rückwärts treten und zwar jedes Pedal mit unterschiedlichen Umdrehungen und beim linksrum Fahren  muss man rechts einschlagen. Zu allem dreht sich auch noch der Sattel. Außerdem findet man bei Didi: Zeitzeugnisse, Zeitungsmeldungen und Mitbringsel von der Tour de France und anderen Profirennen, Weltmeisterschaften und Olympiaden.

Mehr zu Didi unter: www.tourteufel.de